03. September 2010

Geburtsvorbereitung für Familien

Geburtshaus Mayenrain, Zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen Tel: 0761-7075908 email: info@mayenrain.de
00.00 - 00.00

06. September 2010

Rückbildungskurs ohne Kind (8 x Montagabend)

EBW-Mehrgenerationenhaus, Sulzburger Str.18, 79114 Freiburg - Weingarten
19.30 - 20.45

10. September 2010

Schwangerenschwimmen im Augustinum

Bad im Augustinum, Weierweg 10, FR-St. Georgen
10.15 - 11.15

11. September 2010

Wochenendkurs für Paare

Geburtshaus Mayenrain Zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen Tel: 0761-7075908 www.mayenrain.de
19.00 - 19.00

13. September 2010

Combikurs für Paare 3x nur Frauen 4x mit Partner

Geburtshaus Mayenrain Zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen Tel: 0761-7075908 www.mayenrain.de
19.00 - 21.00

14. September 2010

Geburtsvorbereitung in Denzlingen

Denzlingen
19.45 - 22.45

14. September 2010

Rückbildungsgymnastik in Denzlingen

Denzlingen
18.00 - 19.30

14. September 2010

Geburtsvorbereitung in Denzlingen

Denzlingen
19.45 - 21.45

14. September 2010

Rückbildung mit Kind

Hebammenteam Coming Home Yogazentrum Marie-Curie-Str.3 79100 Freiburg, Tel. 0761-766 29 98
10.45 - 12.15

14. September 2010

Rückbildung mit Kind

Hebammenteam Coming Home Yogazentrum Marie-Curie-Str.3 79100 Freiburg
09.00 - 10.30

14. September 2010

Rückbildung mit Babybetreuung im Nachbarraum

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr. 16a, Rückgebäude, 79100 Freiburg
10.00 - 11.15

15. September 2010

Geburtsvorbereitung für Paare

Hebammenteam Coming Home Yogazentrum Marie-Curie-Str.3 79100 Freiburg, Tel. 0761-766 29 98
19.30 - 22.00

15. September 2010

Gymnastik u. Entspannung für Schwangere

Hebammenpraxis Runde Aussichten Denzlingen
20.00 - 20.00

16. September 2010

Mütterkurs

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr. 16a, (im Rückgebäude links)
18.00 - 19.30

16. September 2010

Geburtsvorbereitung: kombinierer Frauen- und Paarkurs

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr. 16a (im Rückgebäude links)
20.15 - 22.15

17. September 2010

Elten-Kind-Kurs für Mütter oder Väter mit Kindern ab 8Wochen-4Monate

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr.16a(im Rückgebäude links),www.hebammenpraxiswiehre.de
10.00 - 11.15

20. September 2010

Geburtsvorbereitung bei Hebamme Corinna Braun

Gesundheitszentrum Buggingen , Hauptstr. 16 79426 Buggingen
18.00 - 19.30

20. September 2010

Babymassage - Streicheln, halten, begrenzen, kennenlernen

Geburtshaus Mayenrain zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen Tel: 0761-7075908
14.30 - 15.45

23. September 2010

Mahnwache mit Hebammen und Eltern

Freiburg-Innenstadt, am Bertoldsbrunnen
12.00 - 18.00

25. September 2010

Kompaktwochenende Geburtsvorbereitung

Freiburg
10.30 - 18.00

29. September 2010

Rückildungskurs am frühen Abend ohne Kind

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr. 16a(im Rückgebäude links), www.hebammenpraxiswiehre.de
18.00 - 19.15

29. September 2010

Geburtsvorbereitungskurs

79211 Denzlingen Schwabenstr.32
18.30 - 20.30

29. September 2010

Geburtsvorbereitungskurs Nr.199

Hebammenpraxis Lichtblick; Fichtestr.29; 79115 Freiburg, Te.: 0761- 44 24 23
19.00 - 20.30

04. Oktober 2010

Mehrgebärendenkurs:Geburtsvorbereitung für Frauen, die schon ein Kind geboren haben

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr.16a,(im Rückgebäude links)www.hebammenpraxiswiehre.de
19.00 - 21.00

04. Oktober 2010

Rückbildung ohne Kinder am Abend

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr. 16a,(im Rückgebäude links), Tel: 0761-7070870
18.00 - 19.15

05. Oktober 2010

Rückbildung , Kinder werden nebenan betreut!

Freiburg
15.15 - 16.30

07. Oktober 2010

Geburtsvorbereitungskurs für Frauen

FR-Littenweiler, Haus 197 (beim Strandbad)
18.15 - 19.45

11. Oktober 2010

Rückbildungskurs

79194 Gundelfingen,Alte Bundesstr.19 a
19.45 - 21.00

16. Oktober 2010

Wochenend-Paarkurs

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr. 16a, im Rückgebäude links,www.hebammenpraxiswiehre.de
ganztägig

22. Oktober 2010

Wochenendkurs für Paare

Geburtshaus Mayenrain Zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen Tel: 0761-7075908 www.mayenrain.de
19.00 - 19.00

22. Oktober 2010

Beckenboden erleben mit Baby

Geburtshaus Mayenrain Zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen Tel: 0761-7075908
10.00 - 11.30

25. Oktober 2010

Rückbildungskurs mit Babies

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr. 16a, (im Rückgbäude links), www.hebammenpraxiswiehre.de
10.00 - 11.15

26. Oktober 2010

Geburtsvorbereitungskurs Nr.200

Hebammenpraxis Lichtblick; Fichtestr.29; 79115 Freiburg, Tel.: 0761- 44 24 23
19.00 - 20.30

30. Oktober 2010

Kompaktwochenende Geburtsvorbereitung

Freiburg
10.30 - 18.00

30. Oktober 2010

2. Seminar Kreative Homöopathie für Hebammen

Geburtshaus Mayenrain Zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen
10.00 - 18.00

02. November 2010

Beckenboden erleben ohne Baby

Geburtshaus Mayenrain Zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen 0761-7075908
17.45 - 19.15

08. November 2010

Combikurs für Paare 3x nur Frauen 4x mit Partner

Geburtshaus Mayenrain Zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen Tel: 0761-7075908 www.mayenrain.de
19.00 - 21.00

09. November 2010

Geburtsvorbereitungskurs

79194 Gundelfingen,Alte Bundesstr.19 a
19.00 - 21.00

10. November 2010

Geburtsvorbereitung: kombinierter Frauen- und Paarkurs

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr. 16a (im Rückgebäude links), www.hebammenpraxiswiehre.de
20.00 - 22.00

19. November 2010

Wochenendkurs für Paare

Geburtshaus Mayenrain Zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen Tel:0761-7075908 www.mayenrain.de
19.00 - 19.00

22. November 2010

Mehrgebärendenkurs: Geburtsvorbereitung für Frauen, die schon ein Kind geboren haben

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr16a (im Rückgebäude links) www.hebammenpraxiswiehre.de
19.00 - 21.00

25. November 2010

Geburtsvorbereitung für Mehrgebärende

Hebammenpraxis in der Wiehre. 79100 Freiburg, Günterstalstraße 16a(im Rückgebäude links)
10.00 - 11.15

03. Dezember 2010

Wochenendkurs für Paare

Geburtshaus Mayenrain Zur Bitzenmatte 4 79249 Merzhausen Tel: 0761-7075908 www.mayenrain.de
19.00 - 00.00

04. Dezember 2010

Wochenend-Paarkurs

Hebammenpraxis in der Wiehre, Günterstalstr. 16a (im Rückgebäude links), www.hebammenpraxiswiehre.de
ganztägig

11. Dezember 2010

Kompaktwochenende Geburtsvorbereitung

Freiburg
10.30 - 18.00

Herzlich Willkommen beim Hebammenkreisverband Freiburg

Der  Deutsche Hebammenverband startete   am Internationalen Hebammentag, den 5. Mai 2010, eine E-Petition.
Nach Ablauf der Zeichnungsfrist am 17. Juni 2010, 24:00 Uhr beträgt der aktuelle Stand der Mitzeichnungen der Petition des Deutschen Hebammenverbandes           
 105.386  elektronische und 
 80.970  schriftliche Zeichnungen

Vielen Dank allen Mitstreitern.Es hat ein deutliches Signal gesetzt,das Gesundheitsministerium sieht jedoch keinen Handlungsbedarf bei Hebammenvergütungen

">Liveaufzeichnung der Anhörung unserer Petition vor dem Petitionsausschuss am 28. Juni 2010 in Berlin


Am 5. Juli 2010 ist das Schiedsstellenverfahren zur Vergütung von Hebammenleistungen mit einem Vergleich zu Ende gegangen, der weit hinter den Forderungen der Hebammenverbände zurückbleibt. Die Pauschalen für außerklinische Geburten werden um 100 Euro sowie die für Beleggeburten um acht Euro angehoben. Die Erhöhungen beziehen sich auf die Sätze vom 31.12.2009, so dass der Vergleich bei den Pauschalen für die Beleggeburt de facto sogar einen Rückschritt bedeutet
Die Hebammenverbände hatten, um ein wirtschaftliches Arbeiten für freiberufliche Hebammen in der Geburtshilfe zu gewährleisten, folgende Erhöhungen gefordert: Beleggeburten um 36,28 EUR (Beleggeburten in 1:1-Betreuung um 72,69 EUR), außerklinische Geburten um 221,10 EUR (Geburtshaus) und 304,02 EUR (Hausgeburt).
Die Mehrheit der Schiedsstellenmitglieder hat sich nun den Argumenten der Hebammenverbände nicht angeschlossen und die o.g. Erhöhung beschlossen. Eine Entscheidung zum Wegegeld wurde auf den Herbst 2010 vertagt.
Vertreterinnen der Hebammenverbände kommentieren die Entscheidung mit großer Enttäuschung und Empörung. BfHD-Vorsitzende Susanne Schäfer: „Offenbar haben entscheidende Vertreter in der Schiedsstelle nicht verstanden, dass damit die Frauen nicht mehr frei darüber bestimmen können, wie sie gebären wollen. Das Ergebnis ist ein Schlag ins Gesicht jeder freiberuflichen Hebamme - und ins Gesicht jeder Frau, die sich für eine natürliche und selbstbestimmte Geburt entschieden hat.“

Der BfHD wird die eingeschlagenen Wege auf allen Ebenen weitergehen. Zum einen heißt es nun, die Politiker in die Pflicht zu nehmen, ihrer verbalen Unterstützung der letzten Monate Taten folgen zu lassen. Intensiv und auch in der Sommerpause werden außerdem alternative Versicherungssysteme weiterverfolgt.

 


Gesundheitsministerium sieht keinen gesetzlichen Handlungsbedarf bei Hebammenvergütung

Petitionsausschuss - 28.06.2010

Berlin: (hib/HAU/BOB) Eine Verbesserung der Vergütungssituation von Hebammen ist auch nach derzeit geltender Rechtslage erreichbar. Das machte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Daniel Bahr (FDP) am Montagnachmittag vor dem Petitionsausschuss deutlich. Der Grundsatz des Beitragssatzsicherungsgesetzes widerspräche keineswegs dem Anliegen, die Vergütungssituation der Hebammen zu verbessern, sagte Bahr. Bei den Verhandlungen zwischen Hebammen und Krankenkassen müsse der Anstieg der Prämien für die Haftpflichtversicherung von freiberuflichen Hebammen Berücksichtigung finden. ”Aus Sicht des Bundesgesundheitsministeriums bedarf es insoweit keiner Gesetzesänderung“, betonte Bahr. Er äußerte zugleich die Hoffnung, dass im aktuellen Schiedsverfahren möglichst schon Anfang Juli eine für Kassen und Hebammen akzeptable Lösung gefunden werde.

Grundlage der Diskussion im Petitionsausschuss war eine von der Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, Martina Klenk, eingebrachte Petition, in der festgestellt wurde, dass steigende Haftpflichtprämien und eine unzureichende Vergütung die Hebammen zum Aufgeben der Geburtshilfe zwängen. Dadurch könne die flächendeckende Versorgung ebenso wie die Wahlfreiheit der werdenden Mütter, wo und wie sie ihr Kind gebären möchten, nicht mehr sichergestellt werden. Mehr als 106.000 Personen hatten die E-Petition im Internet mit gezeichnet.

 

Klenk zeigte sich vor dem Ausschuss erfreut über die große Unterstützung in der Bevölkerung für die Forderung ihres Verbandes an die Politik, ”Sofortmaßnahmen“ zu ergreifen, um diese Entwicklung zu stoppen. Eine Steigerung der Haftpflichtprämie für das Berufsrisiko Geburtshilfe auf 3.689 Euro ab 1. Juli 2010 bei einem durchschnittlichen Jahresrealeinkommen von etwa 14.000 Euro sorge laut Klenk dafür, ”das sich der Beruf nicht mehr lohnt“. Der Deutsche Hebammenverband fordere daher, einen ”steuerfinanzierten Fonds für Heilberufe“ einzurichten. Geburt und Schwangerschaft seien schließlich ”keine Krankheiten“. Daher sollten nicht die Krankenkassen für die Leistungen einer Hebamme aufkommen.

 

Abgeordnete aller Fraktionen dankten der Petentin dafür, die prekäre Situation der Hebammen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt zu haben. Die Unionsfraktion forderte, alles zu tun, um die Wahlfreiheit für Frauen bei der Geburt zu erhalten. Zugleich wurde infrage gestellt, ob es denn eine ”Chancengleichheit“ bei den Verhandlungen zwischen Hebammen und Krankenkassen gebe. Auch aus Sicht der SPD-Fraktion stehe die Wahlfreiheit auf dem Spiel. Allein seine Hoffnungen darauf zu setzen, dass im Schiedsverfahren eine baldige Lösung gefunden werde, reicht aus Sicht der SPD jedoch nicht aus. Daher wurde angeregt, bei einem ”schlechten Ergebnis“ für die Hebammen doch über einen ”Steuerfonds“ nachzudenken. Diesem Ansinnen steht der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Hartmut Koschyk (CDU), kritisch gegenüber. Ein solcher Fonds könne nicht isoliert betrachtet werden, sondern müsse, ”wenn er den zustande käme“, innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung ”organisiert und finanziert“ werden.

 

Gegen die Forderung von Grünen- und Linksfraktion nach einem ”Runden Tisch“ wandte sich Gesundheitsstaatssekretär Bahr. Allein schon da man keinen fachlichen Einfluss auf die Schiedsstelle nehmen wolle, wäre dieser ein ”falsches Signal“. Zudem habe Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) mit allen beteiligten Parteien schon ”intensive Gespräche“ geführt.

Dr. Edith Wolber | Pressesprecherin des Deutschen Hebammenverbandes e.V.


Hier erhalten Sie aktuellen Informationen auf der Homepage "Hebammen für Deutschland"

Reaktionen und Beiträge zum internationalen Hebammentag am 5.Mai

Zusammenfassung der Berichterstattung hier vor Ort von SWR Redakteurin Suse Kessel und ihrem Kamerateam mehr darüber...

www.rdl.de//index.php?option=com_content&task=view&id=6405&Itemid=145

Hilferuf der Geburtshelferinnen hier vor Ort.Bericht der Badischen Zeitung Freiburg mehr darüber....

Bericht der Badischen Zeitung über das Geburtshaus Lörrach mehr darüber....

Wiegenlieder für mehr Geld Hebammenprotest in Stuttgart mehr darüber....

Hebammenprotest in Stuttgart Hebamme_Hebarme-Hebarmut mehr darüber....

''Geringschätzung von Hebammen und Müttern' Bericht der Süddeutschen Zeitung mehr darüber....

Das ist fast wie ein Berufsverbot Morgenpost berichtet über Berliner Hebammenstreik mehr darüber....

Berliner Hebammen-Protest vor der Charitee mehr darüber...

Hebammenprotest Köln mehr darüber...

Aufstand der Geburtshelfer.Aus Köln berichtet Susanne Kailitz mehr darüber....

Neue Hafpflichtprämien erzürnen Hebammen.Proteste aus Hessen mehr darüber...

Bericht von Zeit online Notfall Hebamme mehr darüber...

Geburtshilfe hat in Deutschland keine Zukunft Bericht von Stern t.v mehr darüber...

In anderen Umständen,Bericht von Nina von Hardenberg mehr darüber....

Bayerns Hebammen protestieren mehr darüber....

Ab Juli keine Hausgeburtshilfe mehr in Tübingen mehr darüber...

Hebammen fürchten um ihre Existenz-Bericht aus Schleswig-Holstein mehr darüber...

Individuelle Betreuung bei der Geburt.Beleghebammen vor dem aus?Der Trierer Volksfreund berichtet.mehr darüber

Hebammen protestieren für bessere Arbeitsbedingungen mehr darüber....

Bericht vom NDR " Hebammen fordern "Andere Umstände"mehr darüber...

politische Berichterstattung und Reaktionen zum 5.Mai

Pressemeldung aus dem Ministerium für Arbeit und Soziales

Bundestagsfraktion Bündnis 90 die Grünen

Landtagsfraktion Bündnis 90/die Grünen

Landtagsfraktion SPD

Diakonisches Werk Würtemberg

Solidaritätserklärungen zum Hebammenstreik

Michael Abou Dakn, Chefarzt St. Joseph Krankenhaus, Berlin-Tempelhof, Vorsitzender der Unicef-WHO Initiative babyfreundliches Krankenhaus e.V.
"Es wird Zeit, dass die wertvolle Hebammenarbeit auch finanziell wertgeschätzt wird. Nur durch das Engagement der Hebammen hat die Geburtshilfe ihr menschliches Gesicht behalten. Seit der Einführung der DRG in Deutschland besteht die große Gefahr, dass junge Mütter und Eltern hilflos aus den Kliniken entlassen werden. Mit Hilfe der freiberuflich arbeitenden Hebammen kann die Qualität der Versorgung gewahrt bleiben. Konzepte der frühen Bindung zwischen Eltern und ihren Kindern sowie der Prävention der Kindswohlgefährdung sind ohne die kompetente Hilfe und Unterstützung der Hebammen nicht einführbar! Sie sind ein wichtiger Teil um Deutschland "babyfreundlicher" zu machen!"


AG Leitende Hebammen in Berlin:

"Die meisten Kolleginnen in unseren Kreißsälen arbeiten sowohl als angestellte wie auch als freiberufliche Hebammen. Damit sorgen sie für eine kontinuierliche und gute Begleitung der jungen Familien. In unserem Beruf, egal an welchem Ort wir ihn ausüben, tragen wir eine große Verantwortung. Wir solidarisieren uns mit den streikenden Kolleginnen: für eine Bezahlung, die unserer Arbeit angemessen ist.“


Prof. Dr. med. Michael Untch, Chefarzt der Frauenklinik / Helios Klinikum Berlin-Buch

Die zentrale Rolle der Hebammen bei der Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen ist in Deutschland historisch gewachsen und wesentlicher Bestandteil unseres Gesundheitssystems. In den letzten Jahren hat sich die Kaiserschnittrate in Deutschland bei etwa 30%-40 % "eingependelt". Dies ist auch Teil eines Sicherheitsdenkens in der Medizin. Es ist jedoch eine Binsenwahrheit, dass eine gute Betreuung der Schwangeren und Gebärenden durch fürsorgliche Hebammen der natürlichen Geburt förderlich ist. Es erscheint nur logisch, die Hebammenarbeit - auch finanziell - zu würdigen. Dies steigert die Lebensqualität in der Schwangerschaft, während der Geburt und im Wochenbett und spart durch Vermeidung unnötiger Operationen im Endeffekt Geld.
Ich hoffe, dass dies den Kostenträgern bekannt ist und unterstütze aus diesem Grunde sehr, die Arbeit unserer Hebammen in Deutschland nicht nur gesellschaftlich höher anzuerkennen, sondern auch finanziell zu unterstützen.


Kai Wegner, Bundestagsabgeordneter und Landesgruppenvorsitzender der Berliner CDU-Abgeordneten:

„Mein Sohn ist inzwischen fast drei. Aber ich werde die Nacht nie vergessen, in der er zur Welt kam. In dieser Nacht und auch in der Zeit danach waren die Hebammen für meine Frau und vor allem auch für mich von unbezahlbarem Wert. Ein kleines Menschlein voller Freude im Arm zu halten ist das Eine. Aber auf dessen Bedürfnisse und Wünsche eingehen zu müssen ist gerade in den ersten Monaten eine riesige Herausforderung. Dabei auf die Unterstützung der Frauen zählen zu können, die rund um die Uhr im Einsatz sind für das Wohl der Kinder als auch der Eltern, das ist Gold wert. Und so sollte es auch bezahlt werden. Gerade auch im Hinblick auf immer wieder kehrende Berichte von überforderten jungen Familien und den darunter leidenden Kindern können wir auf die wachsamen Augen der Hebammen nicht verzichten. Meine Frau und ich unterstützen die Forderungen der Hebammen aus tiefstem Herzen.“


Lisa Paus, MdA Berlin , Bündnis 90/die Grünen

"Mein Sohn ist jetzt acht Monate alt und "aus dem Gröbsten raus". Aber wenn ich an die Geburt und die erste Zeit zurück denke - ich weiß nicht, wie ich dass hätte meistern sollen ohne das Team sehr gut ausgebildeter, erfahrener, sensibler und zuversichtlicher Hebammen. Und das, obwohl die Geburten im Januar nur so purzelten und 20 Stunden-Tage für meine Hebamme keine Seltenheit war.  Natürlich kam auch mein Sohn, wie wohl die meisten Kinder, über Nacht zur Welt. Es gibt nur einen einzigen Grund, warum Hebammen das verdienen, was sie verdienen – obwohl sie mehr Geld verdient hätten: weil es ein Frauenjob ist. Ähnliche verantwortungsvolle und anspruchsvolle Tätigkeiten führen bei Männern zu entschieden höheren Einkommen. Dabei gilt inzwischen seit 60 Jahren das Grundgesetz. Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit muss endlich umgesetzt werden. Und deshalb unterstütze ich Ihre Forderungen und wünsche Ihnen von ganzem Herzen viel Erfolg!"


Torsten Scholz, Bassist der Beatsteaks

"Als meine Freundin und ich erfahren haben, dass wir Eltern werden, waren wir natürlich hoffnungslos überfordert. Als dann unsere Hebamme auf der Matte stand, war wirklich alles viel einfacher. Nicht nur, dass die Hebamme bei der Geburt aktiv ins Geschehen eingreift, sie sind vor allem für die Väter, die echt keinen blassen Schimmer haben, extrem wichtig. Viele beruhigende Worte, lange Telefonate (auch über die normale Betreuungszeit hinweg) und hilfreiche Tips später kann ich aus fester Überzeugung sagen, dass ohne die Hebamme diese ganze Kinderkiste für mich echt schwer zu wuppen gewesen wäre. Diese Frauen sind wirklich mehr Geld wert!“


Sascha Vollmer, The BossHoss.

„ Eine Hebamme bringt Kinder auf die Welt. Das ist wahrscheinlich der wichtigste Job überhaupt! Die Verantwortung und das Vertrauen sind gross und das Gehalt klein – das passt nicht zusammen! Darüber hinaus kümmert sich die Hebamme auch um die Eltern und hilft ihnen mit der neuen Situation umzugehen, vor und nach der Geburt.
Hier wird am falschen Ende gespart! Ich will, dass sich das ändert!!!"


Jürgen Vogel, Schauspieler

Am 07.09.09 ist unser Sohn zur Welt gekommen und wenn man sagt gekommen, könnte man jetzt denken, es sei wie von allein passiert; ist es aber natürlich nicht! Ich denke, jeder weiß, dass Hebammen den wichtigsten Part im Kreissaal übernehmen, gemeinsam mit der Mutter das Kind zur Welt zu bringen und auch noch lange Zeit danach liebevoll zu betreuen. Als ich gehört habe, was Hebammen verdienen, konnte ich es gar nicht fassen! Dieser Beruf ist doch kein Aushilfsjob im Gesundheitssystem, sondern einer der wichtigsten Aufgaben bei der Entstehung von Leben. Peinlich für die Gesellschaft, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass dieser Job auch gut bezahlt wird.


Matthias Bartsch, Reporter beim RBB

"Erst als ich Vater wurde, war mir bewusst, was eine Hebamme wirklich ist: Nicht nur eine Geburtshelferin, die den wohl schönsten Augenblick eines Menschen begleitet, sondern eine wichtige Vertrauensperson für die werdende und gewordene Mutter. Dieser Beruf und die Menschen, die in ausüben, müssen eine größere Wertschätzung erfahren."

 


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